Die meisten Hostels richten sich an den jungen Reisenden, der auch Kontakt zu anderen Reisenden sucht, aber auch eine günstige Übernachtungsmöglichkeit will und bereit ist dafür Einschränkungen in Kauf zu nehmen.

Zunehmend sieht man aber auch eine Spezialisierung bei manchen Hostels auf ganz besondere Zielgruppen. So gibt es in einigen Großstädten mittlerweile Hostels, die sich besonders an reisende Frauen richten. Amsterdam hat zum Beispiel ein Hostel, in dem nur Frauen übernachten dürfen, und es erfreut sich großer Beliebtheit. In der bulgarischen Hauptststadt Sofia gibt es seit 11 Jahren das Art Hotel, dass seinen Gästen regelmäßig nicht nur Kunstausstellungen sondern auch andere Veranstaltungen im Bereich Kunst und Performance anbietet. Gleiches gilt für das Art Hostel in Leeds, Yorkshire: Dieses wird von einem Kunstverein betrieben und die einzelnen Zimmer sind von lokalen, aber auch besuchenden Künstlern gestaltet worden. Der Gast lebt und schläft hier inmitten von Kunst.

Partys bis zum Morgengrauen

Etwas lauter geht es in den neuen Party-Hostels zu, die sich zunehmend in großen Städten der beliebten Urlaubsregionen finden. Hier gilt: „Sleeping is cheating (Schlafen ist Betrug)“, und entsprechend kann man davon ausgehen, dass die hauseigene Party nicht vor Sonnenaufgang beendet sein wird. In den wärmeren Regionen wird dann auch mit den hauseigene Pool- oder Rooftoppartys geworben.

Wer bereits in den 70ern mit dem Rucksack unterwegs war und nun nochmals die Orte seiner Jugend besuchen will, dem stehen heute sogar Senioren-freundliche Hostels zur Verfügung. Diese haben behindertengerechte Bäder, Aufzüge und sogar Abstellplätze für Gehhilfen sowie Aufladestationen für elektrische Seniorenmobile.

Author emma
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Categories Die neuen Hostels